BEREICH 03 · AM TAG
Von der Anreise bis zum Abbau. Jede Station klappt an Ort und Stelle auf — mit kurzem Film, wo er hilft.
DER TAG IN ZAHLEN
In den sechzig Minuten Programm steckt der technische Aufwand eines ganzen Tages. Instrument, Bühnenbild und Kameratechnik brauchen zusammen mehrere Stunden, Mikrofonierung und Monitoring je nach Haus. Der Soundcheck schließt sich meist zur späten Mittagszeit in Ruhe an — deshalb die frühe Ankunft, damit beides ohne Hetze nebeneinander Platz hat.
Und zwischen Einlass und Auftritt? Zieht sich der Künstler zurück und studiert wichtige Fachliteratur für seinen Auftritt.
Verkabelt und aufgebaut wird zum größten Teil vom Künstler selbst; die beiden Helfer bringen vor allem Tempo rein — vorne beim Ausladen, hinten beim Verladen. Am Anfang packen sie im Stop-and-go auch beim Aufbau mit an, vor allem wenn die Verladewege lang sind. In der Regel sind das rund 20 Minuten; beim Abbau etwa 45, nachdem der Künstler schon eine halbe Stunde allein unterwegs war. Sollte bei Ihnen nur eine Person frei sein, sagen Sie kurz Bescheid — dann finden wir eine Lösung.
Ton- und Lichttechniker werden ab dem Soundcheck gebraucht — also schon am Nachmittag, nicht erst zur Vorstellung. Am Morgen beim Aufbau sind sie nicht nötig. Wer wann da ist, steht in der Zeitleiste darunter.
Das ist der einzige Punkt, der manchmal kollidiert — vor allem in Räumen, die tagsüber noch anders genutzt werden. Wenn das bei Ihnen der Fall ist: früh sagen, dann wird der Tag darum herum geplant.
Der Merchandising-Tisch wird vom Künstler selbst betreut — er steht in etwa einer Viertelstunde und bleibt, solange noch jemand im Foyer ist. Für den Abbau sind dieselben beiden Helfer hilfreich, die schon beim Aufbau dabei waren: dann muss niemand neu eingewiesen werden.
DER ABLAUF
Die genauen Uhrzeiten stehen im Vertrag und richten sich nach Ihrem Veranstaltungsort. Hier steht, was in welcher Reihenfolge passiert und wo Sie gebraucht werden.
Alles, was danach kommt, hängt daran, dass das Fahrzeug nah an der Bühne steht und dort stehen bleiben kann. Gebraucht werden ein bis zwei reservierte Plätze in Bühnennähe, ebenerdig und außerhalb des Publikumsbereichs. Sie bleiben von der Ankunft bis zur Abfahrt frei — auch dann, wenn das Fahrzeug zwischendurch einmal wegfährt. Am besten mit Hütchen oder Absperrung gekennzeichnet.
Falls es Schranken, einen Pförtner, Sondergenehmigungen oder Zeitfenster gibt: Schicken Sie die Angaben gern vorab, idealerweise mit einem Kartenpunkt für die Zufahrt. Und wenn Ihr Veranstaltungsort nur eine Ladezone hat, in der man nicht stehen bleiben darf, lässt sich das gut lösen — dann übernimmt jemand das Fahrzeug nach dem Entladen, parkt es um und stellt es zum Abbau wieder bereit.
Der Vormittag läuft in dieser Reihenfolge: Zuerst wird die Kameratechnik aufgebaut, dafür ist etwa eine Stunde eingeplant. Danach kommt das Ausladen mit den beiden Helfern — in der Regel rund zwei Stunden nach der Ankunft. Anschließend Mittagspause, dann der Soundcheck.
Gebraucht werden zwei Personen, die für diese Aufgabe eingeplant sind und ab der Ankunft telefonisch erreichbar bleiben. Wann genau es losgeht, hängt daran, wie schnell die Kameras stehen — deshalb die Erreichbarkeit statt einer festen Uhrzeit.
Die Arbeit: Equipment aus dem Fahrzeug tragen, auf der Bühne positionieren, Roll-Ups, Mikroständer, Lautsprecher, Monitore und Stative aufbauen, Kabel verlegen und abkleben. Alles nach Ansage, im Stop-and-Go-Rhythmus. Erfahrung damit hilft, ist aber keine Bedingung. Zeitbedarf: 20 bis 30 Minuten.
Am besten sind es zwei Leute, die in dieser halben Stunde nichts anderes zu tun haben — die Ton- und Lichttechnik wird zur selben Zeit an anderer Stelle gebraucht. Wenn bei Ihnen nur eine Person frei ist oder es anders laufen soll, sagen Sie vorher einfach kurz Bescheid — dann klären wir das miteinander.
Name, E-Mail und Mobilnummer der beiden, bis etwa zwei Wochen vor dem Termin. Damit bekommen sie Zugang zu einem kurzen Erklärfilm und wissen vorher, was auf sie zukommt. Am Veranstaltungstag hilft es, wenn sie ihr Telefon dabeihaben.
Bei erschwertem Ladeweg — Aufzug, Treppen, mehr als 50 m — lohnt sich vorher ein kurzes Gespräch. Helfer lassen sich bei Bedarf auch zubuchen, Vorlauf etwa sechs Wochen.
Gut ist: abschließbar, beheizt, in Bühnennähe, mit einer Sitzgelegenheit und einer Toilette, die sich erreichen lässt, ohne durch den Publikumsbereich zu gehen. Sämtliche Schlüssel bleiben bis Veranstaltungsende beim Künstler.
Eine klassische Künstlergarderobe braucht es dafür nicht — ein abschließbares Büro tut es genauso. Wichtig ist nur, dass der Raum für sich steht und kein Durchgang ist. Wenn das in Ihrem Veranstaltungsort schwierig wird: einfach früh ansprechen.
Essensmarken und Buffets sind lieb gemeint — gebraucht werden sie in der Regel nicht, weil der Künstler den ganzen Tag auf der Bühne herumturnt und abends zu viel Adrenalin hat, um essen zu können 🙂
Was wirklich hilft, sind zwei, drei Restaurantempfehlungen — am liebsten in Fußnähe, sonst mit einem Satz zu Anfahrt und Parken. Und vor allem: solche, die an dem Tag tatsächlich offen haben. Google weiß es meist besser als die Wirklichkeit.
Weil sich die Technik auch mal zieht und dann für den Weg keine Zeit mehr bleibt, ist ein Lieferdienst als Rückfallebene Gold wert — Nudeln, Pizza, etwas in der Art. Schön wäre, wenn Sie das auf Zuruf übernehmen: bestellen, Eingang und Bezahlung klären. Dann muss das nicht mitten im Aufbau nebenher laufen.
In der Garderobe genügt stilles Wasser. Das war's 💧
Das ist der Zeitpunkt, ab dem Ihre Technik gebraucht wird — die Tontechnik zum Soundcheck, die Lichttechnik in der Regel ab etwa 13 Uhr. Für den Soundcheck selbst sind rund zwei Stunden eingeplant.
Die Anlage sollte allerdings schon am Morgen spielfertig sein, damit der Aufbau nicht darauf warten muss. Ist Ihre Technik erst später zubuchbar, lässt sich das einrichten: Der Künstler ist ohnehin früh da, bringt bei Bedarf seinen eigenen Monitormix mit und bereitet so viel wie möglich selbst vor. Das stimmen wir vorher kurz ab.
Während des Soundchecks bleibt der Saal möglichst leer: kein Publikum, keine Aufbauarbeiten, kein Stühlerücken. Das ist keine Empfindlichkeit, sondern Physik — jedes Klappern landet in den Mikrofonen, und was dort landet, steht am Abend im Weg. Zwei ungestörte Stunden reichen aus.
Der Reihe nach sind das drei Dinge, die oft in einen Topf geworfen werden: zuerst der Linecheck — liegt überall Signal an, ist alles richtig gepatcht. Dann der Toncheck: jeder Kanal einzeln, Pegel und Klang. Und erst danach der Soundcheck im eigentlichen Sinn — wie klingt das Zusammenspiel im Raum, was hört der Künstler auf der Bühne, was das Publikum.
Danach gehört der Raum wieder Ihnen: Bestuhlung, Dekoration, Einlass, alles, was noch dazugehört. Ab da wird auf der Bühne nichts mehr verändert.
Der Künstler betritt die Bühne selbst — die Kameras laufen bereits, ein Teil der Technik wird bis zuletzt von ihm bedient.
Eine Begrüßung durch Sie ist selbstverständlich möglich. Damit beides wirkt, sollten zwischen Ansage und Auftritt etwa 30 bis 45 Minuten liegen; sonst laufen zwei Anfänge ineinander und nehmen sich gegenseitig die Wirkung 😜
Der Abend wird mitgeschnitten und für Werbezwecke verwendet — daraus entsteht auch wieder Material für kommende Ankündigungen. Möchten Sie selbst fotografieren oder mitschneiden: vorher kurz ansprechen, das lässt sich in aller Regel einrichten.
Der Abbau beginnt in der Regel etwa 30 Minuten nach dem Ende der Show — die Zeit dazwischen geht für Umziehen und die letzten Gespräche im Foyer drauf. Danach wird zügig abgekabelt, verpackt und verladen, wieder im Stop-and-Go-Rhythmus. Zeitbedarf: 30 bis 45 Minuten.
Hilfreich ist, wenn dieselben beiden Helfer dann in Bühnennähe bereit sind — dann muss niemand gesucht werden.
Der Grund für das Tempo ist einfach: Bei Spielorten bis etwa 1¼ Stunden Entfernung ist danach noch die Heim- oder Weiterfahrt drin — das macht den nächsten Tag für alle Beteiligten leichter.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen