BEREICH 04 · FÜR DIE TECHNIK
Geschrieben für Haus- und Tontechnik. Jede Zeile zeigt, wer sie stellt — ein Klick öffnet die genauen Anforderungen.
Kurz für Sie
Wer stellt was: Der Künstler bringt Instrument, Bühnenbild und Kameratechnik mit, meist auch eigene Racks und Monitore. Ton, Licht, Strom und das Personal dazu stellt in der Regel Ihr Veranstaltungsort; wer genau was stellt, steht in Ihrem Vertrag.
Im Haus: Weitergabe der Technikliste aus dem Vertrag an Ihren Techniker. Techniker und Künstler sprechen bis zu der Frist im Vertrag miteinander, in der Regel spätestens vier Wochen vorher.
Der Plan: Bühnenplan als PDF
Alles Weitere ist für Ihren Techniker.
Kurz erklärt: FOH = Mischpult im Saal · Wedges = Bühnenmonitore am Boden · In-Ear = Kopfhörer-Monitoring für den Künstler · Mikrofonierung = alle Mikrofone samt Kabeln · DMX = digitales Steuersignal fürs Licht.
DAS KOMMT MIT
Im Regelfall läuft der Abend über die Anlage und das Team Ihres Veranstaltungsortes. Der Künstler kommt trotzdem mit einem Kleinbus voller Equipment an.
Verbindlich ist der jeweilige Gastspielvertrag; die Technik darin wird auf Ihren Veranstaltungsort zugeschnitten und in jedem Fall vorab abgestimmt.
BÜHNE
Das Maß kommt nicht aus der Luft: Instrument, Bühnenbild und Bewegungsraum brauchen zusammen diese Fläche. Die Fotos zeigen den Aufbau von allen Seiten — antippen macht sie groß.
Ist Ihre Fläche kleiner, lässt sich meistens trotzdem eine Lösung finden. Dann hilft ein Gespräch vorher, damit wir gemeinsam draufschauen, was geht.
AUFTEILUNG
Welche Technik hat Ihr Veranstaltungsort?
Der Schalter ändert die Angaben in der Liste darunter und die Fassung der Bühnenanweisung.
Auch ein Raum ohne eigene Technik geht.
Tonanlage und Mikrofonierung (alle Mikrofone samt Kabeln) lassen sich mitbringen — das reicht je nach Raumgröße für etwa 100 Personen, bis etwa 150 Personen mit zusätzlichem Subwoofer nach Absprache. Das ist nicht der Regelfall und braucht ein wenig Vorlauf, aber es ist möglich.
Beim Licht genauso: Ist gar nichts vorhanden, lässt sich eine kleine Anlage zubuchen. Meist hat ein Raum aber etwas — und dann genügt das auch.
Jede Zeile nennt zuerst, wer sie stellt. Ein Klick öffnet die genauen Anforderungen — für alle, die es wissen müssen; alle anderen lesen nur die Zeile. Wer alles auf einmal braucht, springt gleich zu Alles für den Techniker im Überblick.
Für ein paar Minuten ist der Künstler mitten in Ihrem Publikum, und der Saal wird selbst Teil der Show. Genau dafür braucht es den freien Weg.
Manchmal holt der Künstler Gäste mit auf die Bühne — freie Spielfläche ist deshalb wichtig.
Ist die Fläche kleiner, findet sich meistens trotzdem eine Lösung — dann hilft ein Gespräch vorher.
Mischpult und Beschallung kommen mit, passend für Räume dieser Größe. Das reicht je nach Raumgröße für etwa 100 Personen, mit zusätzlichem Subwoofer nach Absprache für bis etwa 150 — darüber ist eine Hausanlage die bessere Lösung.
In-Ear: Ein vorhandenes System mit Taschensender und Funkstrecke (z. B. Sennheiser ew) wird gern genutzt. Steht keines zur Verfügung, bringt der Künstler es in der Regel selbst mit.
Abweichende Marken oder Versionen sind ungünstig — das Mikrofon ist auf die Stimme eingepegelt. Passt etwas nicht, genügt ein Hinweis vorher; dann wird es mitgebracht.
Ist tatsächlich nichts vorhanden, genügt einfache Theaterbeleuchtung — zwei Scheinwerfer und ein paar Floor-LEDs. Ergänzt wird das durch zwei mitgebrachte RGB-Leuchten am Bühnenbild. Eine eigene Lichtsteuerung braucht es dann nicht.
Eigene Lichtleisten: Nach Absprache bringt der Künstler eigene RGB-Lichtleisten mit (Varytec Colors StarBar 12). Sie werden per DMX angesteuert und brauchen freie DMX-Adressen im Lichtpult des Hauses; wie viele, hängt von der Betriebsart ab und wird vorab abgesprochen.
Gilt nur, wenn der Künstler eigene Lichtleisten mitbringt.
Eigenes Pult: Sofern verfügbar und je nach Absprache bringt der Künstler sein eigenes Digitalpult mit (Behringer Wing Rack) — das gilt nicht grundsätzlich. Dann laufen alle Bühnensignale dort zusammen; an die Hausanlage geht eine Stereosumme, dazu die Monitorwege. Gemischt wird wahlweise vom Künstler selbst oder von der Tontechnik des Hauses per iPad über WLAN.
Gilt nicht grundsätzlich — nur sofern das Pult verfügbar ist und je nach Absprache.
Strom: fachgerecht installierte und abgesicherte Anschlüsse samt Verteilung für Ton, Licht und Bühne; Anschlussart und Leistung nach dem eingesetzten Equipment, abgestimmt mit Ihrer Technik.
Strom: Zwei getrennte Schuko-Stromkreise in Bühnennähe genügen.
Der Mischerplatz für Licht und Ton gehört mittig in die hintere Saalhälfte, im Publikumsbereich, etwa 20–30 m vor der Bühne und gut zugänglich. Dort hört und sieht die Technik genau das, was auch das Publikum hört und sieht — nur dann stimmen Sound und Licht.
Ein Platz auf oder hinter der Bühne, in einem Nebenraum oder hinter Glas funktioniert dafür nicht — auch dann nicht, wenn dieselbe Person nach der Show als DJ weitermacht.
Geht ein Platz mittig im Saal nicht, ist eine häufige Lösung: Das Pult steht am Saalrand, und der Techniker mischt mit dem Tablet von reservierten Plätzen mittig im Saal aus.
Wird die Technik komplett mitgebracht, werden dort zwei Plätze mittig hinten gebraucht — von dort aus wird gemischt.
Hat Ihr Raum Besonderheiten — Säulen, Balkone, ungewöhnliche Schnitte —, genügt ein kurzer Hinweis. Dafür findet sich eine saubere Lösung.
Kurz gesagt: zwei kräftige Helfer beim Ein- und Ausladen, jemand, der bei der Ankunft Bescheid weiß, und jemand, der Ton und Licht kennt. Alles andere macht der Künstler.
Der vollständige Tagesablauf mit allen Zeiten steht im Bereich Der Veranstaltungstag — oben im Menü.
Die Bühnenanweisung kommt bei der Technik nicht immer an. Deshalb steht hier alles Wesentliche aus Gastspielvertrag und Bühnenanweisung noch einmal in kurzen Zeilen. Verbindlich ist der jeweilige Gastspielvertrag; die Einzelheiten stehen weiter oben in den Aufklappern.
Der Plan zeigt den Saal von oben: die Bühne (mindestens 4 × 3 m) mit Instrument, Bühnenbild, Kameras und Mikrofonen, davor das Publikum im Abstand von etwa 2 bis 3 Metern und den Mischplatz mittig hinten im Saal.
| Kanal | Quelle | Anschluss | Hinweis |
|---|---|---|---|
| 1 | Funkmikro 1 · Gesang (Mitte) | Funkstrecke | z. B. Shure Beta 87A, Tellerstativ |
| 2 | Funkmikro 2 · Keyboard | Funkstrecke | z. B. Shure SM58, Galgenstativ |
| 3 / 4 | Keyboard L / R | Stereo-DI | Stagepiano |
| 5 / 6 | Zuspieler L / R | Stereo, 2 × Klinke oder XLR | Einspielungen in Stereo, in der Regel von einem eigenständigen Zuspielgerät (kein Laptop) |
| 7 / 8 | Atmo L / R | XLR | nur nach Absprache über das Pult |
| 9 | Funkmikro 3 · Ansprachen | Funkstrecke (Haus) | nur wenn Begrüßung, Reden oder Moderation durch Veranstalter, Mitarbeitende oder Gäste geplant sind — eigenes Mikrofon, nicht das des Künstlers |
Klavier oder Flügel statt Keyboard: Steht ein Klavier oder Flügel des Hauses bereit, entfallen Kanal 3 / 4; stattdessen eine Grenzfläche und je nach Bestand ein bis zwei Abnahmemikrofone. Das Instrument ist zum Termin gestimmt (a' = 440 Hz).
Monitoring: Monitorweg 1 für die beiden Bühnenmonitore (Gesang + Keyboard + Zuspieler), Monitorweg 2 für In-Ear-Monitoring — nach Absprache. Die Atmo-Mikrofone laufen je nach Absprache über das Pult oder direkt auf die Aufnahmetechnik des Künstlers, die Kameras immer auf die eigene Aufnahmetechnik.
Eigenes Pult: Sofern verfügbar und je nach Absprache bringt der Künstler sein eigenes Digitalpult mit (Behringer Wing Rack) — das gilt nicht grundsätzlich. Dann laufen alle Bühnensignale dort zusammen; an die Hausanlage geht eine Stereosumme, dazu die Monitorwege. Gemischt wird wahlweise vom Künstler selbst oder von der Tontechnik des Hauses per iPad über WLAN.
Die Kanalliste ist ein Beispiel und kann sich je nach Programm ändern.
Was der Plan zusätzlich zeigt:
Alle Angaben sind der Regelfall und können sich im Einzelfall ändern — Technik, Licht und Aufbau werden vorab gemeinsam abgesprochen.
Dasselbe als PDF Dasselbe als PDF Bühnenplan als PDF An die Technik weiterleiten
Verbindlich ist der jeweilige Gastspielvertrag; die Technik darin wird auf Ihren Veranstaltungsort zugeschnitten und in jedem Fall vorab abgestimmt. Abweichungen sind der Normalfall.
Und damit das nicht zu streng klingt:
Das meiste hat der Künstler
ohnehin dabei.
Manchmal kommt ein Auftritt sehr kurzfristig, manchmal ergibt die
Logistik etwas anderes — dann genügt ein Hinweis, bevor irgendwo teuer eingekauft oder bestellt wird. Es findet sich immer eine Lösung.
Die Veranstaltungsorte sind in Größe, Art und Beschaffenheit so verschieden, dass praktisch alles schon einmal gespielt wurde. Was hier steht, ist die Fassung, bei der es ohne Nachdenken funktioniert. Alles andere lässt sich organisieren.
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