INFORMATIONEN FÜR VERANSTALTER*INNEN
Eine Stunde mit Nepo Fitz
Kompakte Infos für Veranstalter*innen und Organisator*innen — Werbung, Veranstaltungstag, Technik, dazu alles zum Mitnehmen. Jeder Bereich in wenigen Minuten gelesen.
DER ABEND
In diesen sechzig Minuten steckt der technische Aufwand eines ganzen Tages — und den trägt der Künstler zum größten Teil selbst.
Instrument, Bühnenbild und Kameratechnik kommen in jedem Fall mit; Mikrofonierung und Monitoring je nach Haus. Angeliefert, aufgebaut und nach der Show wieder verladen wird das von ihm. Er reist früh an, macht den Soundcheck gemeinsam mit Ihrem Techniker und baut danach selbst wieder ab.
Von Ihrer Seite gebraucht werden drei Dinge: am Morgen jemand, der aufsperrt und den Raum übergibt — in der Regel die Haustechnik. Dann zwei Personen beim Ein- und Ausladen, je einmal kurz. Und die Technik, die Ton und Licht fährt — ab dem Soundcheck am Nachmittag bis zum Ende der Vorstellung. Je nach Veranstaltungsort eine Person für beides oder zwei, die sich aufteilen.
Ein Auftritt ist selten ein Tagesgeschäft. In der Regel wird am Vortag angereist und am Tag danach abgereist, bei weiteren Strecken auch erst am übernächsten.
Der Grund ist einfach: Sonst stecken in einem Abend fünf Rollen hintereinander — Fahrer, Tourmanager, eigener Techniker, Aufbauhelfer und schließlich die Stunde auf der Bühne, gefolgt von der Heimfahrt. Wer früh da ist, hat für jede davon Ruhe — und das hört man dem Abend an. Ein Tourtag ist ja auch Lebenszeit, für alle Beteiligten. Die kann man sich schön machen. Für Sie ändert sich dadurch nichts.
Angereist wird allein, aufgebaut auch. Das hält den Abend für Ihren Veranstaltungsort schlank: eine Garderobe, zwei Parkplätze, keine Crew-Verpflegung. An Unterstützung gebraucht werden zwei Personen beim Auf- und Abbau.
Dazu kommt, wer den Abend technisch betreut: die Haustechnik sowie Licht und Ton — je nach Veranstaltungsort eine Person, die beides macht, oder zwei, die sich aufteilen. Beides ist möglich, leichter ist es mit zwei Technikern.
Die sechzig Minuten sind eine dramaturgische Entscheidung, keine Rechenaufgabe. Das Programm ist nach amerikanischem Vorbild gebaut: ein Bogen, der ohne Pause auf seinen Höhepunkt zuläuft. Eine Unterbrechung in der Mitte nimmt ihm genau das — deshalb wird am Stück gespielt.
Der zweite Grund ist der technische Aufwand: In dieser einen Stunde steckt der Auf- und Abbau eines ganzen Tages.
Spielt der Ausschank an Ihrem Abend eine Rolle, lässt sich eine Zugabe von etwa 25 Minuten einrichten — sprechen Sie es einfach früh an. In der Praxis wird es mit Zugabe ohnehin meist länger als eine Stunde.
Der Abend dauert eine Stunde, der Tag davor rund acht. Je früher es losgeht, desto eher ist der Abbau erledigt — und niemand aus Ihrem Haus muss bis Mitternacht bleiben.
Bei Spielorten bis etwa 1¼ Stunden Entfernung bleibt so die Rückfahrt am selben Abend möglich. Das spart eine Übernachtung — und Ihr Haus ist nach dem Abbau zu.
Und wenn übernachtet wird: In der Regel müssen Sie nichts aussuchen und nichts reservieren — der Künstler bucht selbst, sobald der Termin fest ist. Wie abgerechnet wird, steht im Gastspielvertrag.
Richtwert sind viereinhalb Stunden ab München. Weiter weg lässt sich ebenfalls einrichten — dann kommt ein Reisetag dazu, und wir planen ihn gemeinsam ein.
Das Programm hängt an keiner besonderen Bühnentechnik. Gebraucht werden vier Meter Breite, drei Meter Tiefe, ein Saal, der sich abdunkeln lässt, und als Hintergrund nach Möglichkeit schwarzer Molton. Alles Weitere richtet sich nach dem, was Ihr Veranstaltungsort ohnehin hat.
Saal, Bühnenmaße, Blick aus dem Publikum, Bühne von vorn.
Der Künstler betritt die Bühne selbst: Die Kameras laufen bereits, ein Teil der Technik wird bis zuletzt von ihm bedient. Einen sauberen Übergang von einer Ansage in den Auftritt gibt es deshalb nicht — zwei Anfänge direkt hintereinander nehmen sich gegenseitig die Wirkung 😜
Mit einer halben Stunde Abstand funktioniert beides bestens: Gibt es eine Begrüßung, hat sie ihren eigenen Moment — und der Abend beginnt danach von vorn.
Kurz gesagt: Der Künstler ist sein eigener Warm-Upper — und bedient nebenbei noch die Technik. Zwei Jobs, eine Person, kein Platz mehr für einen dritten Anfang.
Diese Strecke beschreibt öffentliche Veranstaltungen. Für Firmenfeiern, Jubiläen und geschlossene Anlässe gibt es ein eigenes Programm und einen eigenen Ablauf.
Anderer Anlass → Zum Firmenevent-Programm: nepofitz.de/firmenevent →GUT ZU WISSEN
Pressefoto, Werbeanzeige, Vorschaubild, Auswertung — alles liegt fertig bereit.
GEMA: Wird nach dem Abend gemeldet — die Musikfolge liefert der Künstler.
Künstlersozialabgabe: Meldung und Abführung laufen über den Veranstalter, § 24 Abs. 1 KSVG.
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