Publikum bei einem Firmenabend

Für Organisator*innen

So läuft das bei Ihnen

Was der Künstler mitbringt, was Ihr Veranstaltungsort ohnehin hat — und die drei Dinge, die von Ihnen kommen. Vier kurze Bereiche, jeder in wenigen Minuten gelesen.

Kurz vorweg

Von Ihnen kommen drei Dinge

Der Rest ist entweder im Fahrzeug des Künstlers oder in Ihrem Haus schon da.

Erstens Jemand lässt uns rein Am Vormittag macht jemand den Raum auf und zeigt, wo Strom und Garderobe sind. In Hotels und Veranstaltungshäusern ist das die Haustechnik, die ohnehin da ist.
Zweitens Vier helfende Hände Zwei Leute, die beim Ein- und Austragen mit anpacken — rund 20 Minuten vormittags, 30 bis 45 nach dem Abend. Sie sind der Grund, warum der Aufbau zügig geht.
Drittens Ablauf und Technikkontakt Was an Ihrem Abend geplant ist — daraus schlägt der Künstler den Ablauf vor. Dazu, falls vorhanden, der Kontakt für Ton und Licht.

Wann genau und in welcher Form der Auftritt am besten in Ihren Abend passt, schlägt der Künstler Ihnen im Vorgespräch vor. Auf den nächsten drei Seiten: der Tag vor Ort, die Technik und alles zum Mitnehmen.

Was ankommt

Ein Kleinbus, eine Person

Ein Kontakt, ein Künstler, ein Fahrzeug. Instrument, Bühnenbild und Technik kommen mit — aufgebaut wird mit Ihren beiden Helfern.

So sieht der Aufbau fertig aus. Antippen für groß.

Immer dabei: das Instrument mit Ständer und Zubehör, die Zuspieler für die Musikstücke, das Bühnenbild aus zwei halbtransparenten Roll-Ups und die Requisiten. Dazu in der Regel eigene Monitore und Racks.

Auf Wunsch dabei: Tonanlage samt Mikrofonierung und ein kleines Licht. Bei 120 bis 150 Gästen — je nach Raumgröße — kann der Künstler beides stellen. Hat Ihr Veranstaltungsort eine eigene Anlage, läuft der Abend über sie.

Der Künstler reist früh an und macht den Soundcheck gemeinsam mit Ihrer Technik. Getragen wird zu dritt: vormittags beim Ausladen, abends beim Verladen — dafür die beiden Helfer aus Ihrem Haus.

Warum der Künstler meist einen Tag früher anreist

In der Regel sind es zwei Tage: Anreise am Vortag, eine Nacht vor Ort, Abreise nach dem Abend. Nur bei Orten in unmittelbarer Nähe — bis etwa eine gute Stunde Fahrt — geht es am selben Tag.

Der Grund ist der Puffer. Anreise und Verkehr lassen sich nie ganz planen, der Aufbau beginnt meist schon um acht Uhr morgens, und manchmal fängt der Abend später an als gedacht. Wer schon vor Ort ist, fängt all das in Ruhe auf. Sonst stecken in einem Tag fünf Rollen hintereinander — Fahrer, Tourmanager, eigener Techniker, Aufbauhelfer und schließlich der Auftritt selbst. Um die Übernachtung kümmert sich der Künstler selbst.

Die Eckdaten

Besetzung, Laufzeit, Raum — und wann es losgeht

Ein Klick auf „Warum“ öffnet die Begründung — wer es eilig hat, liest nur die fette Zeile.

Foto: Holger Enghardt
Besetzung Eine Person auf der Bühne Dazu vor Ort zwei Helfer beim Tragen und jemand, der Ton und Licht bedient.
Warum

Angereist wird allein — ein Fahrzeug, eine Garderobe, ein bis zwei Parkplätze. Das hält den Abend für Sie schlank.

Ton und Licht macht in Hotels und Veranstaltungshäusern meist die Haustechnik oder der Technikpartner des Hauses. Bei 120 bis 150 Gästen, je nach Raum, kann der Künstler die Anlage auch selbst stellen.

Foto: Holger Enghardt
Laufzeit Meist 45 Minuten, am Stück Bei Firmenabenden der Normalfall. Eingebunden in einen dichten Ablauf auch eine Viertelstunde mehr oder weniger.
Wie das in Ihren Abend passt

Das Programm ist ein Best-of aus sechs Bühnenprogrammen — mit eigenem Anfang, eigenem Bogen und eigenem Schluss, in 45 Minuten rund.

Gebaut ist es nach amerikanischem Vorbild: ein Bogen, der ohne Pause auf seinen Höhepunkt zuläuft — am besten im ersten Drittel des Abends, solange die Aufmerksamkeit am größten ist. Eine Unterbrechung in der Mitte nimmt ihm genau das; deshalb wird am Stück gespielt.

Der Platz im Abend Im ersten Drittel des Abends Erfahrungsgemäß ist das meist zwischen Vorspeise und Hauptgang, in Ausnahmefällen zwischen Hauptgang und Nachspeise.
Warum

Nach der Vorspeise sind alle da und aufmerksam. Nach dem Hauptgang wird ein Saal ruhiger, nach dem Dessert geselliger — dann trägt der Abend von selbst weiter.

Den genauen Platz schlägt der Künstler vor, abgestimmt auf Empfang, Begrüßung, Ehrungen und Musik.

Foto: Holger Enghardt
Der Raum Fast jeder geht Hotelsaal, Brauereikeller, Werkshalle, Zelt, Kantine, Innenhof. Gebraucht wird eine freie Fläche von etwa 4 × 3 Metern.
Warum, und was hilft

Instrument, Bühnenbild und Bewegungsraum brauchen zusammen diese Fläche — frei von Rednerpult, Dekoration und fremden Bannern. Ebenerdig geht es genauso gut wie auf einer Bühne, solange die hinteren Reihen gut sehen.

Schön ist ein Raum, der sich abdunkeln lässt, und ein ruhiger Saal während des Programms. Alles Fachliche steht im Bereich Technik & Raum, Bilder vom Aufbau direkt unter den Kacheln.

Gästezahl 60 bis 800 Vor einer kleinen Runde genauso wie vor einem vollen Saal. Die Raumgröße ändert sich, das Grundprinzip bleibt.
Was sich mit der Raumgröße ändert

Bei einer kleinen Feier kommt schnell die Frage: Ist so ein Bühnenprogramm eine Nummer zu groß? Bei einer großen Gala die umgekehrte: Reicht ein Mann am Klavier für den ganzen Saal? Beides passt.

Mit der Raumgröße ändert sich vor allem die Technik. Bei 120 bis 150 Gästen kann der Künstler sie stellen; in großen Sälen läuft der Abend meist über die Anlage des Hauses.

Foto: Holger Enghardt
Begrüßung Gern — mit Abstand Eine Ansprache der Geschäftsführung ist möglich. Zwischen Ansage und Auftritt liegen am besten 30 bis 45 Minuten.
Warum

Der Künstler betritt die Bühne selbst — einen Teil der Technik bedient er bis zuletzt von dort. Deshalb eröffnet er selbst.

Kurz gesagt: Der Künstler ist sein eigener Warm-Upper — und bedient nebenbei noch die Technik. Zwei Jobs, eine Person, kein Platz mehr für einen dritten Anfang.

Mit einer halben Stunde Abstand hat Ihre Begrüßung ihren eigenen Moment, und der Auftritt setzt danach einen frischen Anfang.

Aufbau fertig, Blick aus dem Saal, Bühne von vorn — antippen für groß.

Gut zu wissen

Vier Fragen, die sich schon erledigt haben

Nepo Fitz’ technisches Kreativlabor.Foto: Holger Enghardt
Kurze Absprache mit der Technik.Foto: Holger Enghardt
Übernachtung Ist geregelt In der Regel bucht der Künstler das Hotel selbst — Auswahl, Reservierung und Anzahl der Nächte liegen damit bei ihm.
Wie das abläuft
  • Sobald der Termin stehtDer Künstler bucht das Zimmer selbst, mit Rücktrittsmöglichkeit — so bleibt alles beweglich, falls sich etwas verschiebt.
  • Abgerechnet wird nach VereinbarungBei manchen Angeboten ist die Übernachtung bereits enthalten, sonst steht sie als eigener Posten im Angebot.
  • Ihre EmpfehlungWir freuen uns über Vorschläge, wenn Sie eine besondere Empfehlung haben — etwa ein Haus in der Nähe, das Sie kennen.
Technik Eine Nummer genügt Name, E-Mail und Mobilnummer der Person, die bei Ihnen oder im Haus für Ton und Licht zuständig ist.
Was danach passiert
  • Von IhnenDer Kontakt — Haustechnik, Technikpartner des Hauses oder Ihre Eventagentur. Wer auch immer den Ton macht.
  • DanachFür das rein Technische — Bühnenanweisung, Anschlüsse, Aufbau — hilft der direkte Kontakt zu dieser Person. Steht er noch nicht fest, geben Sie die Nummer des Künstlers gern an Ihre Technik weiter.
  • Und wenn es niemanden gibt?Bei 120 bis 150 Gästen, je nach Raumgröße, kann der Künstler Anlage, Mikrofonierung und ein kleines Licht stellen. Das besprechen wir vorher.

Alles Fachliche steht im Bereich Technik & Raum — zum Ausdrucken und Weiterleiten.

Ankündigung Nur, wenn Sie wollen Ob und wie Sie Ihren Abend ankündigen, entscheiden Sie. Für Einladung und Intranet liegt alles fertig bereit.
Was bereitliegt
  • Für Einladung und IntranetKurztext und Langtext zum Kopieren, Fotos quer und hochkant, in Bildschirm- und Druckauflösung.
  • Für den Bildschirm im FoyerEin Videotrailer zum Einbetten — auf Wunsch mit Ihrem Datum und Ihrem Anlass.
  • Wenn der Abend öffentlich wirdEtwa ein Kundentag mit freiem Zugang: Dann stimmen wir die Werbung genau miteinander ab — Texte, Bilder, Plakate, Termine —, damit alles zusammenpasst.

Anfordern lässt sich das im Bereich Unterlagen & Kontakt — eine Zeile genügt.

Formales GEMA und Abgaben Die GEMA-Anmeldung übernimmt in der Regel Ihr Unternehmen als Veranstalter. Die Musikfolge liefert der Künstler nach dem Abend.
Was das heißt

GEMA: Nach Auffassung der GEMA gilt eine Firmenfeier mit Musik in der Regel als öffentliche Veranstaltung — auch dann, wenn nur die eigene Belegschaft dabei ist. Angemeldet wird sie vom Unternehmen; die Musikfolge liefert der Künstler nach der Veranstaltung. Genaueres direkt bei der GEMA: Firmenfeiern und Unternehmen auf gema.de.

Künstlersozialabgabe: Nach Auskunft der Künstlersozialkasse ist eine reine Mitarbeiterfeier wie die Weihnachtsfeier in der Regel nicht abgabepflichtig. Anders kann es sein, wenn auch Kunden oder Geschäftspartner eingeladen sind und die Feier vor allem der Außenwirkung dient, etwa ein Firmenjubiläum. Alle nötigen Angaben stehen auf der Rechnung; Genaueres in den Fragen und Antworten der Künstlersozialkasse.

Anderer Anlass?

Diese Seiten beschreiben geschlossene Firmenveranstaltungen — Weihnachtsfeier, Jubiläum, Kick-off, Kundenabend. Für öffentliche Abende mit Kartenverkauf gibt es ein eigenes Programm und eine eigene Strecke.

Öffentliche Veranstaltung Zum Bühnenprogramm: nepofitz.de/einestunde