Die Bühne von rechts: Instrument, Monitore und Technik stehen bereit

Bereich 03 · Technik & Raum

Technik — kurz für Sie,
ausführlich für Ihr Haus

Die ersten drei Sätze sind für Sie. Alles darunter ist für die Person, die bei Ihnen Ton und Licht macht — Sie reichen es einfach weiter.

Fläche, Strom, Ton

Drei Sätze für Sie, der Rest für Ihr Haus

Erstens: Gebraucht wird eine freie Fläche von etwa 4 × 3 Metern, ein Raum, der sich abdunkeln lässt, und zwei Steckdosen in der Nähe.

Zweitens: Hat Ihr Veranstaltungsort eine Anlage und jemanden, der sie bedient, hilft für das rein Technische dessen Kontakt — steht er noch nicht fest, geben Sie die Nummer des Künstlers gern an Ihre Technik weiter. Hat der Raum keine Technik, kann der Künstler bei 120 bis 150 Gästen — je nach Raumgröße — Anlage und ein kleines Licht stellen.

Drittens: Wenn Sie unsicher sind, welcher Fall bei Ihnen zutrifft — schicken Sie diese Seite einfach an Ihr Haus. Genau dafür ist sie gemacht.

Zur groben Orientierung: Diese Seite und die Technikblätter geben einen ersten Überblick. Was bei Ihnen konkret gebraucht wird, sprechen wir immer im Einzelfall ab.

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Wer stellt was

Zuerst: Was hat Ihr Ort?

Der Schalter ändert die Angaben in allen Zeilen darunter. Im Zweifel: die linke Fassung — das ist der Normalfall in Hotels, Veranstaltungshäusern und Sälen.

Ton- und Lichtanlage des Hauses samt einer Person, die sie bedient. Der Regelfall in Hotels, Stadthallen, Veranstaltungszentren und größeren Gasthäusern — oft über einen festen Technikpartner des Hauses.

Veranstaltungsort Fläche, Bühne, Hintergrund Mindestens 4 × 3 Meter — ebenerdig oder auf einer Bühne

Instrument, Bühnenbild und Bewegungsraum brauchen zusammen diese Fläche. Ebenerdig funktioniert es genauso — wichtig ist nur, dass auch die hinteren Reihen etwas sehen.

Für Ihre Technik

  • Mindestmaß 4 m Breite × 3 m Tiefe für Instrument, Bühnenbild und Bewegungsraum.
  • Wird eine Bühne gebaut: zertifizierte modulare Elemente (z. B. Varitek, StageTek), fest miteinander verbunden. Nebeneinandergeschobene Holzplatten wandern im Lauf des Abends auseinander — der Künstler hat sich an so einer Lücke schon einmal den Fuß gebrochen. Seither wird nachgefragt.
  • Ab 0,5 m Höhe eine systemkonforme Treppe ohne Handläufe, in der Regel links (stage right) — die Seite stimmen wir ab.
  • Als Hintergrund nach Möglichkeit schwarzer Molton inklusive Stative und Befestigung, beleuchtbar. LED-Wände, Projektionen und Displays nach Absprache.
  • Die Fläche ist zum Auftritt frei: Rednerpulte, Stehtische, Dekoration und fremde Banner oder Hintergründe sind weggeräumt. Spielt am selben Abend eine Band, gilt das genauso — dann planen wir den Wechsel genau, auch zeitlich.
  • Die beiden halbtransparenten Roll-Ups (je 2,00 × 1,50 m) bleiben bis zum Abbau in Position.
  • Open Air ist ein Sonderfall: Fläche und Mischerplatz sind für den Regenfall überdacht, und abgedunkelt wird dort mit der Tageszeit.
So ist es gemeint: verbunden, nicht nebeneinandergeschoben.

Ist Ihre Fläche kleiner, findet sich meistens trotzdem eine Lösung — dann aber bitte vorher besprechen, damit wir gemeinsam draufschauen.

Veranstaltungsort Künstler Ton — Mischpult und Beschallung 16 Kanäle, 2 × 1 kW plus Subwoofer Kann gestellt werden, bei 120 bis 150 Personen

Mischpult und Beschallung kann der Künstler stellen — bei 120 bis 150 Gästen, je nach Raumgröße. Was bei Ihnen passt, sprechen wir vorher ab.

Der Abend läuft über Ihre Anlage. Die Liste darunter ist für die Person gedacht, die bei Ihnen den Ton macht.

Für Ihre Technik

  • Digitales oder analoges Mischpult (z. B. Yamaha, Midas, Soundcraft, Allen & Heath)
  • Mindestens 16 Kanäle, 2 Auxiliaries, 1 × 32-Band-EQ (Klark, BSS)
  • 2 Stereo-Kompressoren (BSS, dbx); Effekte z. B. Lexicon PCM 80 oder 90
  • FOH mindestens 2 × 1 kW (d&b, Meyer Sound, L-Acoustics, NEXO, JBL oder HK) zuzüglich Subwoofer; ab etwa 400 Personen doppelte Leistung
  • 20-m-Multicore inklusive Stagebox (16 Kanäle + 4 Aux-Wege/Returns + 2 Main Outs)
  • 1 Stereo-DI-Box und zwei Mono-Klinkenkabel für die Zuspieler
Veranstaltungsort Künstler Monitoring Ein Weg auf Wedges, ein zweiter für In-Ear

Damit der Künstler sich auf der Fläche selbst hört. In-Ear bringt er in der Regel mit; sind Bodenmonitore vorhanden, werden sie gern eingebunden.

Für Ihre Technik

  • 2 × aktive 2-Wege-Monitore, 12" LF, ≥ 300 W RMS (LF) + 60 W RMS (HF), Frequenzgang mindestens 30 Hz–30 kHz — etwa dBTechnologies FMX 12, RCF TT 45-CXA oder Dynacord AM 12; gleichwertige Wedges von d&b, NEXO, Meyer Sound oder L-Acoustics ebenso. Ein Monitorweg.
  • Ein zweiter Monitorweg für In-Ear-Monitoring.
  • Monitore und In-Ear-Strecke kommen mit. Sind aktive Monitore vorhanden, werden sie gern eingebunden.
  • In-Ear: Ein vorhandenes System mit Taschensender und Funkstrecke (z. B. Sennheiser ew) wird gern genutzt. Steht keines zur Verfügung, bringt der Künstler es selbst mit.
Zwei getrennte Wege: einer auf die Wedges, einer ins Ohr.
Veranstaltungsort Künstler Mikrofonierung Funkmikrofon, ein Ersatz, zwei Stative

Kann komplett gestellt werden, inklusive Kabel, Ständer und Ersatzmikrofon.

Für Ihre Technik

  • 1 × Funk-Gesangsmikrofon (z. B. Shure Beta 87A oder Sennheiser)
  • 1 × Shure SM58 oder ein zweites Funk-Gesangsmikrofon
  • 1 × Tellerstativ mit Schnellverschluss und Funkmikroklemme (K&M)
  • 1 × K&M-Galgenstativ, schwer, langer Galgen, schwarz
  • Ausreichend Mikrofon- und Instrumentenkabel, Stromanschlüsse, Gaffa

Am besten genau diese Modelle — das Mikrofon ist auf die Stimme eingepegelt. Steht bei Ihnen etwas anderes, sagen Sie kurz Bescheid; dann wird es mitgebracht.

Veranstaltungsort Licht Normale Bühnenbeleuchtung genügt Ein kleines Licht kann gestellt werden

Einfache Beleuchtung genügt: zwei Scheinwerfer und ein paar Floor-LEDs, dazu zwei RGB-Leuchten am Bühnenbild, die der Künstler mitbringt. Auf Wunsch kann er auch ein kleines Licht stellen.

Die normale Bühnenbeleuchtung eines Saals reicht völlig aus. Ebenso wichtig ist ein Raum, der sich abdunkeln lässt.

Für Ihre Technik — Steuerung

  • 1 × Lichtmischpult, möglichst 24 Kanäle (z. B. MA Lightcommander 24/6)
  • 2 × 6 × 2-kW-Dimmer mit Patchfeld (z. B. MA, LLT, Transtechnik)
  • Multicore mit Auflösung, Schukokabel in ausreichender Anzahl
  • Je nach Show-Variante: ein freier Platz im Pult für eine LED-Bar des Künstlers (Varytec Colors StarBar 12, DMX), angesteuert über Ihr Pult
  • Szenen und Lichtwechsel programmierbar, inklusive dynamischer Effekte für die Musikstücke

Für Ihre Technik — Scheinwerfer

  • 2–4 × Linsenscheinwerfer mit Torblende (z. B. Briteq) inklusive Stative und Zubehör
  • 4–6 LED-Floorspots bzw. Backdrops, mindestens 300–400 W pro Spot, RGBW
  • 2 LED-Floorspots warmweiß zur Hintergrundbeleuchtung der beiden halbtransparenten Roll-Ups (je 2,00 × 1,50 m)
  • Stative z. B. Manfrotto 087NW Wind-up 370 cm mit TV-Zapfen, Halbschelle, 1,5-m-Alupipe
  • Am besten LED-Scheinwerfer; wo PAR-Scheinwerfer im Einsatz sind, passen LEE 118, 106, 124 und 132 — dann bitte mindestens 1 kW pro Scheinwerfer
Veranstaltungsort Strom und Mischerplatz Der Mischerplatz gehört mittig in den Raum

Der Platz für Ton und Licht entscheidet mit über den Klang des Abends — deshalb steht er hier ausführlich.

Der Platz für Ton und Licht gehört mittig in die hintere Hälfte des Raums, im Gästebereich, etwa 20 bis 30 Meter vor der Fläche und gut zugänglich. Dort hört und sieht die Technik genau das, was auch Ihre Gäste hören und sehen — nur dann stimmt es.

Gebraucht wird also ein Tisch im Saal, mitten bei den Gästen — auch dann, wenn dieselbe Person danach als DJ weitermacht. Von dort lässt sich der Abend so einstellen, wie er im Raum ankommt.

Für Ihre Technik

  • Strom: 3 × 16-A-CEE-Anschluss mit Stromverteilung auf Schuko.
  • Strom: Zwei getrennte Schuko-Stromkreise in der Nähe der Fläche genügen.
  • Stellt der Künstler die Technik, werden zwei Plätze mittig hinten gebraucht — von dort aus wird gemischt.
  • Hat Ihr Raum Besonderheiten — Säulen, Galerie, ungewöhnlicher Schnitt —, sagen Sie kurz Bescheid. Dafür findet sich eine saubere Lösung.
Von oben gesehen: hinten, mittig, im Raum.
Veranstaltungsort Personal und Zeiten Zwei Helfer, dazu Ton und Licht ab dem Soundcheck

Kurz gesagt: zwei Helfer beim Tragen und jemand, der Ton und Licht kennt. Zusammen mit dem Künstler steht damit alles.

Im Einzelnen

  • Ton- und Lichttechnik, mit Anlage und Räumen vertraut — je nach Haus eine Person für beides oder zwei. Gebraucht ab dem Soundcheck bis zum Ende des Auftritts.
  • Eine Ansprechperson für Strom und Licht, ab Aufbaubeginn anwesend oder telefonisch erreichbar. Gemischt wird vom Künstler beziehungsweise seinem Setup aus.
  • Jemand, der den Raum öffnet und Zugang zu Strom, Garderobe und Parkplatz hat — am Vormittag anwesend, danach telefonisch erreichbar.
  • Zwei Aufbauhelfer, volljährig, für Auf- und Abbau: 20–30 Minuten beim Aufbau, 30–45 beim Abbau. Name, E-Mail und Mobilnummer bis etwa 14 Tage vorher.
  • Die Anlage sollte möglichst schon am Vormittag spielfertig sein. Ist die Technik erst später verfügbar, lässt sich das einrichten — der Künstler ist früh da und bereitet mit eigenem Monitormix vor.

Der vollständige Tagesablauf mit allen Zeiten steht im Bereich Der Abend bei Ihnen — oben im Menü.

Künstler Was ohnehin mitkommt Instrument, Bühnenbild, Monitore und Racks
  • E-Piano mit Ständer, Pedal und Zubehör, dazu die Zuspieler für die Musikstücke
  • Bühnenbild: zwei halbtransparente Roll-Ups je 2,00 × 1,50 m, mit Stativen und Befestigung, dazu die Requisiten
  • Meist eigene Monitore und Racks, je nach Show-Variante eine LED-Bar fürs Bühnenbild
  • Auf Wunsch Tonanlage, Mikrofonierung und ein kleines Licht — bei 120 bis 150 Personen, je nach Raumgröße

Grobe Orientierung

Das meiste hat der Künstler ohnehin dabei, und die Veranstaltungsorte sind in Größe, Art und Beschaffenheit so verschieden, dass praktisch alles schon einmal gespielt wurde — vom Theater mit Vollausstattung bis zum Gewölbekeller mit einer Steckdose.

Was hier steht, ist ein erster Blick auf die Fassung, mit der es am einfachsten läuft. Abgesprochen wird die Technik immer im Einzelfall — am besten, bevor irgendwo etwas eingekauft oder bestellt wird. Verbindlich ist die Bühnenanweisung zu Ihrem Vertrag; sie wird auf Ihren Veranstaltungsort zugeschnitten.

Nepo Fitz · Kabarettist · Musiker · Entertainer · nepofitz.de/firmenevent
Grobe Orientierung — die Technik wird immer im Einzelfall abgesprochen.