Die aufgebaute Bühne kurz vor dem Einlass: Bühnenbild, Instrument, Monitore und Kameras stehen

Zum Nachlesen

Fragen rund um den Abend

Allgemeine Antworten auf das, was Veranstalter am häufigsten fragen. Was für Ihren Abend im Einzelnen gilt, steht in Ihrem Vertrag.

Ihr Fahrplan bis zum Auftritt

So läuft es in der Regel, wenn Ihr Vertrag nichts anderes sagt.

Nach der Buchung

  • Vertragsunterzeichnung bis zu dem Datum im Vertrag Digital, in der Regel über Adobe Sign.
  • Hotelbuchung (nur falls vereinbart) wer bucht, steht im Vertrag In der Regel bucht der Künstler das Hotel selbst. Steht im Vertrag, dass Ihr Haus das Zimmer bucht, dann bucht Ihr Haus.
  • Honorar zu den Terminen im Vertrag Gezahlt wird zu den Terminen, die im Vertrag stehen. Braucht Ihr Haus besondere Angaben wie eine Bestellnummer, genügt vorab eine kurze Mail.
  • Freigabe von Ankündigungen vor jeder Veröffentlichung Fotos, Texte und Trailer werden laufend erneuert und passen zum aktuellen Programm. Deshalb gehen Ankündigungen kurz vorab zur Freigabe.

Einige Wochen vorher

  • Lageplan mit Ladezufahrt per E-Mail Eingezeichnet sind Ladezufahrt, Künstlereingang, Bühnenzugang, Parkplatz, Garderobe und der Weg zur Bühne; ein markierter Plan oder Screenshot genügt.
  • Saal- oder Bestuhlungsplan per E-Mail Zur Show gehören Momente, in denen der Künstler ins Publikum geht. Mit dem Plan lassen sich freie, sichere Wege in Ruhe festlegen.
  • Technisches Datenblatt mit Fotos von Bühne, Saal und Ladeweg sobald vorhanden So lassen sich Lücken in Ruhe klären, lange vor dem Auftrittstag.
  • Gespräch zwischen Technik und Künstler rechtzeitig vorher In einem kurzen Gespräch klären beide, was wie angeschlossen wird. Das spart am Tag viel Zeit.
  • Garderobe – kurzer Hinweis, falls kein passender Raum da ist rechtzeitig vorher Bis zum Auftritt vergehen viele Stunden, dazwischen braucht es einen ruhigen Ort. Gibt es nichts Passendes, findet sich oft gemeinsam eine einfache Lösung.
  • Namen und Mobilnummern der Helfer Ihres Hauses einige Wochen vorher Die Helfer bekommen vorab einen kurzen Erklärfilm und können sich am Tag direkt melden.
  • Zusätzliche Helfer bei schwerem Ladeweg nach Rücksprache Bei Aufzug, Treppen oder einem langen Weg zur Bühne kommen weitere Helfer dazu.
  • GEMA-Anmeldung vor dem Auftritt Im Programm laufen Lieder, deren Rechte über die GEMA abgerechnet werden. Die gespielten Titel trägt der Künstler selbst ein.

Kurz vor dem Auftritt

  • Parkplatz an der Ladezone – Hinweis, falls dort keiner frei ist rechtzeitig vorher Dann genügt ein Hinweis auf einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe.

Am Tag des Auftritts

  • Ton- und Lichttechnik aufgebaut und geprüft spätestens zum Soundcheck Dann kann der Künstler sofort mit seinem Teil beginnen.
  • Eine eingewiesene Person und zwei erreichbare Nummern ab der Ankunft Jemand vor Ort weiß, wo es hineingeht und wo Licht und Strom sind.
  • Die beiden Helfer ab der Ankunft erreichbar Beim Aufbau und beim Verladen werden vier Hände gleichzeitig gebraucht.
  • Hinweisschild zur Aufzeichnung am Einlass Der Auftritt wird aufgezeichnet; das Schild weist Ihr Publikum darauf hin.

Maßgeblich ist, was in Ihrem Vertrag steht.

Häufige Fragen

Der Abend

Warum wird so viel vorher festgelegt?

Hinter einer Stunde Bühne steckt ein ganzer Produktionstag: Aufbau, Soundcheck, Auftritt und Abbau greifen ineinander. Gereist wird mit einem Kleinbus voller Technik, und an diesem Tag stecken fünf Rollen in einer Person: Booker, Tourmanager, Fahrer, Techniker und Künstler.

Neben seinen Shows arbeitet der Künstler auch bei Film- und Fernsehproduktionen mit. Damit alles läuft, muss jedes Rad pünktlich greifen. Jeder Punkt ist aus der Praxis gewachsen, aus vielen Abenden in Stadthallen, Hotelsälen und Kleinkunstbühnen.

Warum sind Dauer und Uhrzeit so wichtig?

Die Show ist in der Regel auf einen Block am Stück gebaut. Sie hat einen Bogen, der wirkt, wenn er nicht zerteilt wird.

Die Auftrittszeit ist außerdem der Punkt, an dem sich der ganze Tag ausrichtet: Ankunft, Aufbau, Soundcheck, Helfer und Abbau.

Steht die Auftrittszeit, steht der Tag.

Warum sagt sich der Künstler selbst an?

Diese Show hat einen eigenen Einstieg: Der Künstler betritt die Bühne selbst und baut die Stimmung vom ersten Moment an auf. Eine Ansage von außen weckt leicht Erwartungen, die nicht passen, oder nimmt eine Pointe vorweg. Möchten Sie ihn dennoch ansagen, geht das nach Absprache, mit einer Pause davor; den Wortlaut stimmen Sie vorher kurz ab.

Warum eine Pause zwischen Ansage und Auftritt?

In dieser Pause startet der Künstler seine Technik und schaltet von der Rede auf die Show um. Wie lang sie ist, steht in Ihrem Vertrag. Sagt die Begrüßung den Künstler gleich mit an, braucht es keine eigene Ansage.

Reden und Ehrungen haben ihren festen Platz, am besten nach dem Auftritt. Davor ziehen sie sich erfahrungsgemäß in die Länge und schieben den Beginn nach hinten, und das wirkt auf den ganzen restlichen Abend.

Welche Bestuhlung passt am besten?

Die Show ist interaktiv und lebt davon, dass alle zuhören und sehen, was auf der Bühne passiert. Am meisten Aufmerksamkeit entsteht mit Stuhlreihen nach vorn. Biertischbestuhlung geht auch gut, einzelne Tische lieber nicht. Deshalb wird die Bestuhlung vorher besprochen. Ein Publikum, das steht, ist eine andere Veranstaltung und braucht eine andere Show.

Warum ruht der Service während der Show?

Für die Dauer des Auftritts gehört die Aufmerksamkeit der Bühne. Bedienung, Kaffeemaschinen und das Kommen und Gehen im Saal lenken davon ab, und ein Teller, der mitten in einer Pointe serviert wird, nimmt ihr die Wirkung. Davor und danach läuft alles wie gewohnt.

Aufbau und Abbau

Warum ist die Zusammenarbeit vor Ort so wichtig?

Bei einer Tourneeproduktion übernimmt eine eigene Crew Aufbau, Technik und Abbau. Hier ist es eine Ein-Mann-Produktion: Der Künstler baut selbst auf und ab, spielt die Show und fährt selbst. So bleibt die Show auch für Häuser machbar, die keine große Tourneeproduktion stemmen wollen.

Dafür ist er auf die Zusammenarbeit vor Ort angewiesen: zwei Helfer, eine Technik, die bis zum Schluss bleibt, und ein Zeitplan, der hält.

Warum zwei eigene Helfer, die sonst nichts tun?

Beim Aufbau und beim Verladen gibt es Momente, in denen vier Hände gleichzeitig gebraucht werden: tragen, halten, Kabel legen. Wer nebenbei im Service oder an der Technik arbeitet, ist genau dann woanders. Deshalb in der Regel zwei Personen aus Ihrem Haus, die nur dafür eingeplant sind, nüchtern und körperlich fit, und ab der Ankunft erreichbar bleiben. Bei schwerem Ladeweg kommen nach Rücksprache weitere dazu.

Warum ist der Saal während Aufbau und Soundcheck leer?

Beim Soundcheck wird der Ton auf den Raum eingestellt. Stühlerücken, Gläser, Gespräche oder Musik nebenan stören genau das. Und wer zwischen Kabeln und offenen Cases durchläuft, gefährdet sich und die Technik. Bestuhlung, Dekoration und alles Weitere folgen nach dem Soundcheck, der Künstler gibt dafür Bescheid. Am besten wird erst nach dem Soundcheck bestuhlt, noch besser schon am Vortag, und nicht über den Tag verteilt.

Außerdem wird beim Soundcheck zeitweise lauter gefahren als später in der Show, um alles zu prüfen. Wer dann im Saal ist, bekommt leicht einen falschen Eindruck von der Lautstärke am Abend. Draußen ist es für alle angenehmer.

Wie bleibt der Abend im Zeitplan?

Hilfreich ist, Reden, Ehrungen oder Musik nach dem Auftritt früh mit ihrer ungefähren Dauer einzuplanen. Dann wird der Auftritt so gelegt, dass die Bühne rechtzeitig frei ist. Findet eine Rede auf derselben Bühne statt, lässt sich auch vereinbaren, dass der Abbau dafür unterbricht und danach weitergeht. Die Unterbrechung bleibt dabei kurz, damit sich der Abbau nicht lange nach hinten verschiebt. Zeichnet sich am Abend doch eine Verschiebung ab, genügt ein sofortiger Hinweis.

Warum bleibt die Bühne während der Show frei?

Während der Show stehen auf und um die Bühne das Equipment des Künstlers und viele Kabel, und der Saal ist voll. Damit alle sicher bleiben, betritt in dieser Zeit nur der Künstler die Bühne. Bittet er jemanden dazu, geht es über einen abgesprochenen Weg. Genauso bleiben Saallicht, Durchsagen und Musik während der Show so, wie sie abgesprochen sind.

Warum wird direkt im Anschluss abgebaut?

Das Bühnen-Equipment des Künstlers reist mit ihm und fährt am selben Abend wieder mit. Oft steht am nächsten Tag schon die nächste Veranstaltung an, und am nächsten Morgen sind die Helfer nicht mehr da. Deshalb gehört der Abbau in der Regel zum Abend, so fest wie der Auftritt. Wie er Schritt für Schritt abläuft, steht auf der Ablaufseite.

Warum muss die Bühne beim Abbau frei bleiben?

Abgebaut wird dort, wo aufgebaut wurde: erst abkabeln und verstauen, dann tragen. Wer zwischendurch auf die Bühne kommt, steht zwischen offenen Cases und Kabeln. Musik oder Licht auf derselben Bühne beginnen deshalb erst, wenn die Bühne frei ist. Zwischen offenen Cases, Kabeln und Blitzlicht lässt sich weder sicher abbauen noch spielen.

Bild und Ton

Wird bei der Show gefilmt?

Ja, der Auftritt wird aufgezeichnet. Das Schild am Einlass weist Ihr Publikum darauf hin.

Warum zeichnet in der Regel der Künstler auf?

So ist die Qualität gesichert. Der Künstler ist auch ausgebildeter Videograf und stimmt Bild und Ton genau auf die Show ab. Gezeigt werden in der Regel kurze Ausschnitte, allgemein gehalten. Möchten Sie selbst fotografieren oder mitschneiden, genügt ein kurzer Hinweis vorher.

Organisatorisches

Wer bucht das Hotel?

In der Regel bucht der Künstler das Hotel selbst, weil sich Weiterfahrten kurzfristig ändern können und das Zimmer sich dann umbuchen lassen muss. Steht im Vertrag, dass Ihr Haus bucht, dann bucht Ihr Haus. Arbeiten Sie schon mit einem Hotel zusammen, schlagen Sie es gern vor.

Wie wird der Vertrag unterschrieben?

Digital, in der Regel über Adobe Sign, bis zu dem Datum, das im Vertrag steht. Hat der Künstler Ihre Buchung per E-Mail bestätigt, ist der Vertrag damit bereits geschlossen; die Unterschrift hält ihn dann schriftlich fest.

Was für Ihren Abend gilt, steht in Ihrem Vertrag. Ist etwas unklar, melden Sie sich einfach kurz.

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