Zum Nachlesen
Allgemeine Antworten auf das, was Veranstalter am häufigsten fragen. Was für Ihren Abend im Einzelnen gilt, steht in Ihrem Vertrag.
So läuft es in der Regel, wenn Ihr Vertrag nichts anderes sagt.
Nach der Buchung
Einige Wochen vorher
Kurz vor dem Auftritt
Am Tag des Auftritts
Maßgeblich ist, was in Ihrem Vertrag steht.
Hinter einer Stunde Bühne steckt ein ganzer Produktionstag: Aufbau, Soundcheck, Auftritt und Abbau greifen ineinander. Gereist wird mit einem Kleinbus voller Technik, und an diesem Tag stecken fünf Rollen in einer Person: Booker, Tourmanager, Fahrer, Techniker und Künstler.
Neben seinen Shows arbeitet der Künstler auch bei Film- und Fernsehproduktionen mit. Damit alles läuft, muss jedes Rad pünktlich greifen. Jeder Punkt ist aus der Praxis gewachsen, aus vielen Abenden in Stadthallen, Hotelsälen und Kleinkunstbühnen.
Die Show ist in der Regel auf einen Block am Stück gebaut. Sie hat einen Bogen, der wirkt, wenn er nicht zerteilt wird.
Die Auftrittszeit ist außerdem der Punkt, an dem sich der ganze Tag ausrichtet: Ankunft, Aufbau, Soundcheck, Helfer und Abbau.
Steht die Auftrittszeit, steht der Tag.
Diese Show hat einen eigenen Einstieg: Der Künstler betritt die Bühne selbst und baut die Stimmung vom ersten Moment an auf. Eine Ansage von außen weckt leicht Erwartungen, die nicht passen, oder nimmt eine Pointe vorweg. Möchten Sie ihn dennoch ansagen, geht das nach Absprache, mit einer Pause davor; den Wortlaut stimmen Sie vorher kurz ab.
In dieser Pause startet der Künstler seine Technik und schaltet von der Rede auf die Show um. Wie lang sie ist, steht in Ihrem Vertrag. Sagt die Begrüßung den Künstler gleich mit an, braucht es keine eigene Ansage.
Reden und Ehrungen haben ihren festen Platz, am besten nach dem Auftritt. Davor ziehen sie sich erfahrungsgemäß in die Länge und schieben den Beginn nach hinten, und das wirkt auf den ganzen restlichen Abend.
Die Show ist interaktiv und lebt davon, dass alle zuhören und sehen, was auf der Bühne passiert. Am meisten Aufmerksamkeit entsteht mit Stuhlreihen nach vorn. Biertischbestuhlung geht auch gut, einzelne Tische lieber nicht. Deshalb wird die Bestuhlung vorher besprochen. Ein Publikum, das steht, ist eine andere Veranstaltung und braucht eine andere Show.
Für die Dauer des Auftritts gehört die Aufmerksamkeit der Bühne. Bedienung, Kaffeemaschinen und das Kommen und Gehen im Saal lenken davon ab, und ein Teller, der mitten in einer Pointe serviert wird, nimmt ihr die Wirkung. Davor und danach läuft alles wie gewohnt.
Bei einer Tourneeproduktion übernimmt eine eigene Crew Aufbau, Technik und Abbau. Hier ist es eine Ein-Mann-Produktion: Der Künstler baut selbst auf und ab, spielt die Show und fährt selbst. So bleibt die Show auch für Häuser machbar, die keine große Tourneeproduktion stemmen wollen.
Dafür ist er auf die Zusammenarbeit vor Ort angewiesen: zwei Helfer, eine Technik, die bis zum Schluss bleibt, und ein Zeitplan, der hält.
Beim Aufbau und beim Verladen gibt es Momente, in denen vier Hände gleichzeitig gebraucht werden: tragen, halten, Kabel legen. Wer nebenbei im Service oder an der Technik arbeitet, ist genau dann woanders. Deshalb in der Regel zwei Personen aus Ihrem Haus, die nur dafür eingeplant sind, nüchtern und körperlich fit, und ab der Ankunft erreichbar bleiben. Bei schwerem Ladeweg kommen nach Rücksprache weitere dazu.
Beim Soundcheck wird der Ton auf den Raum eingestellt. Stühlerücken, Gläser, Gespräche oder Musik nebenan stören genau das. Und wer zwischen Kabeln und offenen Cases durchläuft, gefährdet sich und die Technik. Bestuhlung, Dekoration und alles Weitere folgen nach dem Soundcheck, der Künstler gibt dafür Bescheid. Am besten wird erst nach dem Soundcheck bestuhlt, noch besser schon am Vortag, und nicht über den Tag verteilt.
Außerdem wird beim Soundcheck zeitweise lauter gefahren als später in der Show, um alles zu prüfen. Wer dann im Saal ist, bekommt leicht einen falschen Eindruck von der Lautstärke am Abend. Draußen ist es für alle angenehmer.
Hilfreich ist, Reden, Ehrungen oder Musik nach dem Auftritt früh mit ihrer ungefähren Dauer einzuplanen. Dann wird der Auftritt so gelegt, dass die Bühne rechtzeitig frei ist. Findet eine Rede auf derselben Bühne statt, lässt sich auch vereinbaren, dass der Abbau dafür unterbricht und danach weitergeht. Die Unterbrechung bleibt dabei kurz, damit sich der Abbau nicht lange nach hinten verschiebt. Zeichnet sich am Abend doch eine Verschiebung ab, genügt ein sofortiger Hinweis.
Während der Show stehen auf und um die Bühne das Equipment des Künstlers und viele Kabel, und der Saal ist voll. Damit alle sicher bleiben, betritt in dieser Zeit nur der Künstler die Bühne. Bittet er jemanden dazu, geht es über einen abgesprochenen Weg. Genauso bleiben Saallicht, Durchsagen und Musik während der Show so, wie sie abgesprochen sind.
Das Bühnen-Equipment des Künstlers reist mit ihm und fährt am selben Abend wieder mit. Oft steht am nächsten Tag schon die nächste Veranstaltung an, und am nächsten Morgen sind die Helfer nicht mehr da. Deshalb gehört der Abbau in der Regel zum Abend, so fest wie der Auftritt. Wie er Schritt für Schritt abläuft, steht auf der Ablaufseite.
Abgebaut wird dort, wo aufgebaut wurde: erst abkabeln und verstauen, dann tragen. Wer zwischendurch auf die Bühne kommt, steht zwischen offenen Cases und Kabeln. Musik oder Licht auf derselben Bühne beginnen deshalb erst, wenn die Bühne frei ist. Zwischen offenen Cases, Kabeln und Blitzlicht lässt sich weder sicher abbauen noch spielen.
Ja, der Auftritt wird aufgezeichnet. Das Schild am Einlass weist Ihr Publikum darauf hin.
So ist die Qualität gesichert. Der Künstler ist auch ausgebildeter Videograf und stimmt Bild und Ton genau auf die Show ab. Gezeigt werden in der Regel kurze Ausschnitte, allgemein gehalten. Möchten Sie selbst fotografieren oder mitschneiden, genügt ein kurzer Hinweis vorher.
In der Regel bucht der Künstler das Hotel selbst, weil sich Weiterfahrten kurzfristig ändern können und das Zimmer sich dann umbuchen lassen muss. Steht im Vertrag, dass Ihr Haus bucht, dann bucht Ihr Haus. Arbeiten Sie schon mit einem Hotel zusammen, schlagen Sie es gern vor.
Digital, in der Regel über Adobe Sign, bis zu dem Datum, das im Vertrag steht. Hat der Künstler Ihre Buchung per E-Mail bestätigt, ist der Vertrag damit bereits geschlossen; die Unterschrift hält ihn dann schriftlich fest.
Was für Ihren Abend gilt, steht in Ihrem Vertrag. Ist etwas unklar, melden Sie sich einfach kurz.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen